Auf den ersten, ober­fläch­lichen Blick scheinen Bevölkerung­sum­fra­gen der Annahme Recht zu geben, dass die Men­schen in Deutsch­land fiskalpoli­tisch einen Abbau von Schulden erwarten. Wenn sie danach gefragt wer­den, geben viele Men­schen an, dass sie umfan­gre­ichen Staatss­chulden eher skep­tisch gegenüber­ste­hen. Doch kön­nen wir daraus tat­säch­lich schließen, dass sie staatliche Investi­tio­nen als weniger wichtig eracht­en und fiskalpoli­tis­che Diszi­plin pri­or­isieren? Beste­hende Forschung weckt hier­bei Zweifel.

In ein­er Koop­er­a­tion mit Fis­cal Future wen­den sich Dr. Jan Eich­horn und Carl Mühlbach dieser Frage zu und unter­suchen in diesem Brief­ing tiefer­ge­hend die Ein­stel­lun­gen von Men­schen in Deutsch­land hin­sichtlich ihrer Bew­er­tung von Schulden­ab­bau und Investitionen.

Die Grund­lage des Brief­in­gs bilden dabei Dat­en ein­er großan­gelegten repräsen­ta­tiv­en Umfrage, in der über 3087 Men­schen in Deutsch­land im Juni 20235 repräsen­ta­tiv für die Gesamt­bevölkerung im Alter von 18 bis 80 Jahren zu ver­schiede­nen wirtschaftlichen The­men befragt wurden.

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