Dr. Götz Harald Frommholz

Dr. Götz Harald Frommholz

STELLENAUSSCHREIBUNG

d|part ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und überparteilicher Think Tank mit Sitz in Berlin. Wir erforschen und fördern politische Partizipation in Deutschland und Europa.

Für die Mitarbeit in einem europaweiten Projekt sucht d|part zum 03. Juni 2019 einen

PROJEKTMITARBEITER (m/w/d)

Öffentlichkeitsarbeit und administrative Koordination

 (im Umfang von 18 Wochenstunden; befristet bis 31. Dezember 2019; Standort: Berlin; Stundenlohn €12.50)

Über das Projekt

In Zusammenarbeit mit dem Open Society European Policy Institute (OSEPI) leitet d|part die Studie „Voices on Values – How European Publics and Policy Actors Value an Open Society“. Das Projekt beschäftigt sich mit politischen und gesellschaftlichen Einstellungen von Menschen in sechs europäischen Ländern sowie den Ansichten politischer und zivilgesellschaftlicher Eliten im Rahmen aktueller politischer Debatten. Aufbauend auf der von d|part durchgeführten Forschung führen wir Briefings und Veranstaltungen zur Verbreitung der Ergebnisse durch und erarbeiten Artikel, durch die die Forschung in aktuelle Debatten eingebracht wird. Für das Projekt suchen wir zum 3. Juni 2019 zwei neue Personen zur Verstärkung des Teams. 

Ihre Aufgaben

  • Erstellung von Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit auf Basis der Forschung
  • Enge Koordination der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Projektpartner
  • Betreuung der Social Media Kanäle und der Website des Projekts und des Think Tanks
  • Organisation und Durchführung von Briefings und Veranstaltungen
  • Administrative Koordination des Projekts (inkl. Buchungen, Abrechnungen)
  • Treffen mit interessierten Personen/Organisationen zur Disseminierung des Projekts
  • Unterstützung weiterer administrativer Aufgaben im Rahmen des Projekts und für die Arbeit d|parts insgesamt

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in einem sozial- oder geisteswissenschaftlichen Fach, Bewerbungen für diese Stelle von Promovierenden oder immatrikulierten Master-Studierenden werden gerne angenommen
  • Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit, inklusive in der Betreuung von Social Media Kanälen
  • Fähigkeit, Forschungsergebnisse prägnant und schlüssig zu kommunizieren
  • Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen
  • Verständnis von wissenschaftlicher Forschungsarbeit und Fähigkeit im Umgang mit daten-basierten Forschungsergebnissen
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Selbständige, strukturierte Arbeitsweise und hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Flexibilität
  • Bereitschaft, Dienstreisen innerhalb Europas zu übernehmen
  • Interesse an einer längerfristigen Zusammenarbeit mit d|part

Sie können sich für beide ausgeschriebenen Stellen bewerben und dies im Bewerbungsformular angeben.

Vorstellungsgespräche werden am 22. Mai 2019 in Berlin stattfinden. Wir bitten Sie, sich diesen Termin freizuhalten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bei uns. Füllen Sie das Bewerbungsformular unter https://forms.gle/bDFV6QP9Z4TWPtaU9 bis zum 10. Mai. 2019 aus. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Forschungsdirektor von d|part, Dr. Jan Eichhorn unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. 

STELLENAUSSCHREIBUNG

d|part ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und überparteilicher Think Tank mit Sitz in Berlin. Wir erforschen und fördern politische Partizipation in Deutschland und Europa.

Für die Mitarbeit in einem europaweiten Projekt sucht d|part zum 03. Juni 2019 einen

PROJEKTMITARBEITER (m/w/d)

Forschungsassistenz

 (im Umfang von 18 Wochenstunden; befristet bis 31. Dezember 2019; Standort: Berlin; Stundenlohn €12.50)

Über das Projekt

In Zusammenarbeit mit dem Open Society European Policy Institute (OSEPI) leitet d|part die Studie „Voices on Values – How European Publics and Policy Actors Value an Open Society“. Das Projekt beschäftigt sich mit politischen und gesellschaftlichen Einstellungen von Menschen in sechs europäischen Ländern sowie den Ansichten politischer und zivilgesellschaftlicher Eliten im Rahmen aktueller politischer Debatten. Aufbauend auf der von d|part durchgeführten Forschung führen wir Briefings und Veranstaltungen zur Verbreitung der Ergebnisse durch und erarbeiten Artikel, durch die die Forschung in aktuelle Debatten eingebracht wird. Für das Projekt suchen wir zum 3. Juni 2019 zwei neue Personen zur Verstärkung des Teams. 

Ihre Aufgaben

  • Forschungsarbeit zur Unterstützung der Projektleitung für die Erstellung von Analysen und Outputs
  • Konzipierung und Erstellung von Artikeln und Policy Briefs unter Verwendung von Forschungsdaten
  • Unterstützung von Briefings und Veranstaltung, auf denen Projektergebnisse vorgestellt werden, inklusive der Durchführung eigener Präsentationen
  • Vorstellung des Projekts im Rahmen von Briefings und Hintergrundgesprächen bei anderen Organisationen
  • Unterstützung bei administrativen Aufgaben im Rahmen des Projekts und für die Arbeit d|parts insgesamt

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in einem sozialwissenschaftlichen Fach, Bewerbungen für diese Stelle von Promovierenden oder immatrikulierten Master-Studierenden werden gerne angenommen
  • Erfahrung mit quantitativer und qualitativer Forschungsmethodik
  • Fähigkeit quantitative und qualitative Daten zur Erarbeitung von Artikeln eigenständig analytisch zu nutzen
  • Erfahrung in der Präsentation von Analysen basierend auf Forschungsergebnissen
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Selbständige, strukturierte Arbeitsweise und hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Flexibilität
  • Bereitschaft, Dienstreisen innerhalb Europas zu übernehmen
  • Interesse an einer längerfristigen Zusammenarbeit mit d|part

Sie können sich für beide ausgeschriebenen Stellen bewerben und dies im Bewerbungsformular angeben.

Vorstellungsgespräche werden am 22. Mai 2019 in Berlin stattfinden. Wir bitten Sie, sich diesen Termin freizuhalten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bei uns. Füllen Sie das Bewerbungsformular unter https://forms.gle/bDFV6QP9Z4TWPtaU9 bis zum 10. Mai. 2019 aus. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Forschungsdirektor von d|part, Dr. Jan Eichhorn unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. 

Nach mehr als einem Jahr Forschung, haben d|part und das Open Society European Policy Institute (OSEPI) vergangene Woche die Ergebnisse des Projekts „Voices on Values: How European publics and policy actors value an open society“ veröffentlicht. Basierend auf einer Umfrage mit über 6000 Befragten, die neben Deutschland fünf weitere Länder (Frankreich, Polen, Ungarn, Italien und Griechenland) umfasst, und mehr als 80 Interviews, beinhalten die Publikationen sowohl komparative Berichte zu länderübergreifenden Ergebnissen als auch Länderberichte, die sich intensiv mit länderspezifischen Verständnissen, Debatten und Herausforderungen rund um eine offene Gesellschaft beschäftigen.

Offizielle Vorstellung der Forschung bei der DGAP

Die Publikationen wurden am 19. Februar im Rahmen einer Veranstaltung bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) offiziell vorgestellt. In der Nachmittagsveranstaltung präsentierten d|part Forschungsdirektor und Koordinator des Voices on Values Projekts, Dr. Jan Eichhorn, zusammen mit d|parts Senior Research Fellows, Dr Luuk Molthof und Magali Mohr, die wichtigsten Forschungserkenntnisse. Diese wurden anschließend mit den geladenen Gästen - politischen Entscheidungsträgern, Journalisten und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft - und u.a. Leiterin von OSEPI, Heather Grabbe, sowie Daniela Schwarzer, Leiterin der DGAP, diskutiert.

Neben der Präsentation der länderübergreifenden Ergebnisse, stellte einer der Autoren des ungarischen Berichts, Bulcsú Hunyadi, und der Co-Autor des polnischen Berichts, Filip Pazderski, die Ergebnisse ihrer länderspezifischen Forschung vor. Auf die beiden Vorträge folgte eine offene Diskussion zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Ländern, welche insbesondere unter dem Aspekt der Mehrheitsdemokratie statt fand.

Die Veranstaltung wurde gefolgt von einer Abendveranstaltung zu den Ergebnissen der deutschen Länderstudie „Das schwindende Nationalstolz-Tabu in Deutschland“. Nach einer Vorstellung der Studie von den beiden Autoren der Studie, Dr. Luuk Molthof und Magali Mohr, wurden die Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf dessen Implikationen für Deutschland und dessen Rolle in der EU im Rahmen einer Podiumsdiskussion debattiert. Neben Jana Puglierin (DGAP), welche die Diskussion moderierte, und d|part Leiter Dr. Jan Eichhorn, saßen die Autorin von „deutsch nicht dumpf“, Thea Dorn, die stellvertretende Leiterin des Hauptstadtbüros von Der Spiegel, Christiane Hoffmann, und Selmin Çalışkan, Direktorin für Institutionelle Beziehungen bei OSF Berlin, auf dem Panel.

Die Voices on Values Forschung

Mit Hilfe eines experimentellen Forschungsdesigns und eines Netzwerks von Partnerorganisationen in allen 6 Forschungsländern – zu denen Political Capital in Ungarn, das Institute for Political Affairs in Polen, die Coalizione Italiana Libertà e Diritti Civili (CILD) in Italien sowie diaNEOsis in Griechenland gehören, liefert Voices on Values neue Erkenntnisse zu den Einstellungen von Europäer*innen zur offenen Gesellschaft.

Indem Voices on Values aufzeigt, dass die öffentliche Meinung nicht so polarisiert ist wie gegenwärtige politische Diskurse und die Rhetorik europäischer Politiker*innen suggerieren, widerlegen die Forschungsergebnisse weitverbreitete Annahmen über die Werteverständnisse von Europäer*innen. Auf Umfragedaten aufbauend, legen wir dar, dass die meisten Europäer*innen die zentralen Werte einer offenen Gesellschaft teilen und diese in Europa durchaus eine unsichtbare Mehrheit von Anhängern hat (lesen Sie mehr dazu in unserem Bericht “The Hidden Majority: How most Europeans care about an open society”).

Anhand der Befragung von politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in allen sechs Ländern sowie von Experten der europäischen Institutionen, bietet Voices on Values außerdem Erkenntnisse dazu, wie gut diejenigen, die Politik gestalten, tatsächlich die Anliegen ihrer Bürger*innen kennen und verstehen.

Voices on Values Publikationen richten sich an all jene, die ein besseres Verständnis für gegenwärtige Debatten gewinnen möchten, aber insbesondere an Akteure aus der Politik und Zivilgesellschaft, welche eine breitere Öffentlichkeit erreichen möchten.

Besuchen Sie unsere Projektwebseite für mehr Informationen und alle Publikationen:

http://voicesonvalues.dpart.org

Europa brauchen wir noch, das sagen junge Leute vor der Europawahl

Mit einer neuen Analyse informieren Christine Hübner und Jan Eichhorn zu den Einstellungen junger Menschen zwischen 15 und 35 Jahren im Europawahljahr 2019. Die auf Sekundärdaten basierende Studie zeigt auf, wie wichtig die EU für die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland ist. Die Staatengemeinschaft gilt unter jungen Leuten als Zweck- und Hoffnungsbündnis, das für wirtschaftliche Möglichkeiten, Frieden und offene Grenzen sorgt. Viele junge Menschen in Deutschland sehen, dass sie selbst Vorteile von der EU haben. Junge Leute hoffen auch, dass sich mithilfe der EU ihre Vision von einer friedlichen und wirtschaftlich stabilen Zukunft umsetzen lässt.


Alle Analysen auf dem WE LIKE-Blog verfügbar

Diese und andere Ergebnisse werden ab sofort auf dem ‚WE LIKE‘-Blog von und mit jungen Leuten diskutiert. In insgesamt sieben Beiträgen stellen Jan und Christine vor, was für ein Image die EU unter jungen Menschen in Deutschland hat, was sie über die EU wissen und welche Themen Politikerinnen und Politiker in Brüssel und Berlin unbedingt diskutieren sollten. Natürlich geht es auch um das Thema Wahlkampf und darum, welche Rolle Instagram & Co. für junge Leute dabei spielen. Zum Auftakt der Blogserie diskutierten 140 Erstwählerinnen und Erstwähler die Ergebnisse in Berlin, unter anderem mit Europakandidatin Delara Burkhardt und Wolfgang Gründinger.

Zur Studie
Zum Blog

Heute hat d|part eine neue Publikation herausgebracht, die für jeden mit Interesse an einem besseren Verständnis der aktuellen Veränderungen der politischen Landschaft in Europa spannend sein wird. Die neue Serie, herausgegeben von Anne Heyer und Christine Hübner, setzt sich mit populistischen Parteien auf dem Kontinent auseinander. “Europe’s new spectre: Populist parties - A journey around the continent’s new and old populist parties” bündelt die Expertise von Autoren aus verschiedenen europäischen Ländern, um zu erforschen, vor welchen Herausforderungen etablierte politische Akteure stehen und was die Grundlage für den Erfolg ihrer populistischen Konkurrenten ist.

Um Ähnlichkeiten zwischen populistischen Parteien in ganz Europa zu identifizieren, haben wir eine Reihe von lokalen Experten gebeten, uns über populistische Parteien in ihrem Land zu informieren und ihren Erfolg zu erklären. Wir wollten einen tiefen Einblick in den Populismus gewinnen und über die oft generalisierten und paneuropäischen Aussagen zu populistischen Parteien hinausgehen. Wir baten unsere Experten, die Entwicklung populistischer Parteien in ihrem lokalen historischen Kontext zu beschreiben.

Neun Experten beantworteten unsere Fragen und brachten ihr lokales Wissen über populistische Parteien in Europa ein. Ioannis Vlastaris und Konstantinos Kostagiannis schrieben über die vielen Veränderungen von Syriza in Griechenland, Maria Tyrberg über die Wahlerfolge und Wege der schwedischen Demokraten und Javier Martínez-Cantó über die politischen „Entrepreneurs“ von Podemos in Spanien. Krisztian Simon erklärte Victor Orbans Machtergreifung in Ungarn, Honorata und Agata Mazepus die Erfolgsgeschichte der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Polen. Timo Lochocki schrieb über den illusionären Riesen der deutschen Politik, die Alternative für Deutschland (AfD) und Charlotte de Roon über Geert Wilders' Einzelausstellung mit der Dutch Freedom Party (PVV). Ihre Beiträge wurden zunächst als Blog-Reihe unter dem Titel "Populism in Europe" auf dem Blog von d|part veröffentlicht. Sie wurden tausende Male gelesen und weitergegeben. Dieser Band fasst alle Blogs der Reihe zusammen und nimmt uns mit auf eine Reise durch die neuen und alten populistischen Parteien Europas.

Hier können Sie auf unsere Publikation zugreifen: [Download] . Wir hoffen, dass Sie die Diskussionen darin anregend finden. 

Das Team von d|part's „Voices on Values“ Projekt präsentierte seine Zwischenergebnisse kürzlich auf zwei Veranstaltungen in Brüssel politischen Entscheidungsträgern und Fachleuten aus dem NGO-Bereich. Zusammen mit unserem Projektpartner, dem Open Society European Policy Institute (OSEPI), begrüßten wir ein breites Spektrum von Personen aus EU-Institutionen, nationalen Vertretungen und nichtstaatlichen Organisationen in den OSEPI-Büros.

Die Beiträge der Veranstaltung haben wichtige Erkenntnisse zur Endphase der Entwicklung aller Projektberichte erbracht, die wir im Februar 2019 veröffentlichen werden. Darüber hinaus präsentierte unser Team die Forschungsergebnisse auch Mitarbeitern der Europäischen Kommission im European Political Strategy Centre (EPSC). Es wurde deutlich, dass die Ergebnisse unserer Forschung große Bedeutung für die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben und eine Möglichkeit bieten, die Werte der Menschen auf dem gesamten Kontinent besser zu verstehen. 

Sie können das Projekt weiterhin verfolgen und sich für Benachrichtigungen zu den Publikationen anmelden: http://voicesonvalues.dpart.org/ 

d|parts Forschungsdirektor, Dr. Jan Eichhorn, hat Vorträge auf zwei wichtigen Veranstaltungen zur Absenkung des Wahlalters auf 16 gehalten. Er hat Forschungsergebnisse aus Studien präsentiert, die von d|part und der University of Edinburgh duchgeführt wurden und untersuchten, wie sich die jungen Schotten verhalten haben, für die das Wahlalter abgesenkt wurde.

Die erste Veranstaltung fand in Edinburgh am 25. Juni 2018 statt und wurde von der Schottischen Regierung im Rahmen des „Year of Young People“ dort durchgeführt. Sie wurde in Kooperation mit der Botschaft Österreichs organisert. Dr. Eva Zeglovits stellte dabei Analysen vor, die die Erkenntnisse der Wahlalterabsenkung in Österreich vor über 10 Jahren zusammengefasst haben. Zusätzlich gab es Beiträge von Vertretern des Scottish Youth Parliament und der Bundesjugendvertretung in Österreich.

Debatten zur Wahl mit 16 haben sich auch auf den Rest Großbritanniens übertragen. Im britischen Parlament in Westminster had Dr. Eichhorn am 10. Juli zur Veröffentlichung einer neuen Publikation der Electoral Reform Society daher ebenfalls die Forschung vorstellen können. Die Publikation, Civic Duty: The Conservative Case for Votes at 16&17”, vereint Beiträge von Politikern der Konservativen Partei, die sich nach der positiven schottischen Erfahrung für eine Wahlalterabsenkung einsetzen. Die anderen Redner auf dem Podium waren die Vorsitzende des Finanzausschusses, Nicky Morgan, und der schottische Abgeordnete Luke Graham.

Es gab kein ‚Youthquake‘ bei der Bundestagswahl 2017 in Deutschland. Wie bei vorherigen Bundestagswahlen gaben abermals weniger junge Deutsche eine Stimme ab als Ältere. Aber es beteiligten sich im Schnitt mehr junge Leute als bei vorherigen Wahlen, wodurch sich die Lücke in der Wahlbeteiligung zwischen Jugend und dem Rest der Bevölkerung erstmals seit Jahrzehnten wieder leicht schließt.


Das zeigt eine neue Studie von d|part, für die Wahlstatistiken und repräsentative Umfragen zur Beteiligung junger Wähler_innen an der vergangenen Bundestagswahl ausgewertet wurden. Studienleiterin Christine Hübner stellte die Studie jetzt im Rahmen der Gerechtigkeitswoche in Berlin der Öffentlichkeit vor. Die in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Studie bietet einen detaillierten Blick auf die Wahlbeteiligung junger Leute und ihre politischen Einstellungen im Wahljahr 2017.


Sie zeigt unter anderem, dass junge Leute zwar weniger häufig wählen, aber nicht weniger an Politik interessiert sind. Außerdem empfinden viele junge Leute, vor allen junge Frauen, Wählen als Bürgerpflicht. Zweifel an der Selbstwirksamkeit und die Einstellung, dass Politik zu kompliziert sei und die Probleme von heute sowieso nicht lösen könne, halten junge Leute aber immer noch vom Wählen ab. Auch strukturelle Faktoren, wie sozialer Hintergrund, Bildung und das Wissen über Politik, sind in Deutschland immer noch ausschlaggebend für die Wahlentscheidung. Das gilt im Übrigen auch für die Parteipräferenz. Überdurchschnittlich viele junge Leute, und vor allem diejenigen, die sich für Politik interessieren und viel darüber wussten, stimmten für kleinere Parteien, vor allem für die Grünen. Die AfD spielte dagegen für jungen Leuten insgesamt eine geringere Rolle als im Rest der Bevölkerung.

[zur Studie]

Junge Wähler_innen rückten durch die Bundestagswahl 2017 erneut in den Fokus. Mehr als fünf Millionen Wahlberechtigte waren jünger als 25 Jahre, davon etwa drei Millionen Erstwähler_innen. Zahlreiche Kampagnen riefen zur Wahl auf und die Parteien feilten an besonders geeigneten Formaten und Ansprachen für das junge Wähler_innenklientel. Dennoch wählten bei der Bundestagswahl 2017 erneut deutlich weniger junge Deutsche als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.

Das zeigt eine neue Studie von d|part, für die Wahlstatistiken und repräsentative Umfragen zur Beteiligung junger Wähler_innen an der vergangenen Bundestagswahl ausgewertet wurden. Die in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Studie bietet einen detaillierten Blick auf die Wahlbeteiligung junger Leute und ihre politischen Einstellungen im Wahljahr 2017. Sie zeigt unter anderem, dass junge Leute zwar weniger wählen, aber nicht weniger an Politik interessiert sind. 

Die Studie wird am 18. Juni im Rahmen der Gerechtigkeitswoche in Berlin vorgestellt. Gemeinsam mit Anbieter_innen politischer Jugendbildung diskutiert Studienleiterin und d|part-Partnerin Christine Hübner dann auch die Frage, welche Konsequenzen diese Ergebnisse für die politische (Jugend-)Bildung haben. 

Die Online-Anmeldung ist möglich unter: https://www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=226220.

d|parts Research Director, Dr. Jan Eichhorn, sprach auf der Verstaltung „Bremen im Schatten des Brexit“ im Rahmen der jährlichen Bremer Europawoche. Organisiert von der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG) und der FDP Fraktion der Bremer Bürgerschaft ging es bei dem Event um den Brexit und dessen Auswirkungen für Deutschland insgesamt und Bremen insbesondere. Neben Fragen zur Bedeutung für Personen wurden dabei auch insbesondere die Konsequenzen für Politik und Unternehmen diskutiert. 

Die weiteren Podiumsteilnehmer waren Lencke Steiner, Fraktionsvorsitzende der FDP in Bremen, Nikolaus Schadeck, Partner bei KPMG und Michael Schütte, Geschäftsführer der Traditionsfirma Joh. Gottfr. Schütte GmbH & Co. KG.